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This story about a proposed EU bank tax was published by EurActiv on 11th March 2010.

536 MEPs yesterday asked the European Commission to finish its report on ‘innovative financing’ before the June G20 talks, so world leaders can come up with specific proposals on which banks will be taxed and how.

Just 80 MEPs voted against the EU executive’s examination of a bank tax – so far dubbed a financial transactions tax (FTT) in the legislature – amid 33 abstentions.

Plans still ’embryonic’

World leaders will meet in Toronto in June this year and are expected to come to an agreement on how a global tax should be structured.

Though the European Parliament’s vote shows heightened interest in Brussels for a tax on banks, the EU institutions warn that much work remains to be done at both EU and global level on the shape and timing of such a tax.

“Plans for an FTT are very much in the embryonic phase,” a Parliament source told EurActiv.

The European Commission also said that its paper on innovative financing was currently being written and that it was too early to talk of legislation on a bank tax.

The Commission paper, like a parallel paper being drafted by the International Monetary Fund, is not only examining an FTT but also a levy on assets, as is the case with US President Barack Obama’s proposal.

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Comments

  1. … Bevor wir die Spekulanten verdammen, sollten wir fragen, wie es überhaupt möglich war, dass eine Handvoll von ihnen die souveräne griechische Regierung in die Knie zwang. Spekulation ist nur dann möglich, wenn es begründeten Anlass dazu gibt, eine Zahlungsunfähigkeit zu befürchten. Und diesen hat Griechenland im Übermaß geliefert. Seine Regierungen haben jahrelang mit Geld um sich geworfen und dann unbesorgt weitere Schulden gemacht. Sie haben dies unter dem Druck der Bevölkerung getan, die ungeachtet der Haushaltslage immer mehr vom Staat gefordert hat. Es stimmt, dass Spekulanten Krisen verschlimmern, zuerst werden sie aber von unverantwortlichen Politikern oder fordernden Bürgern verursacht. Oder sowohl von den einen als auch von den anderen, wie im Falle Griechenlands.

    Die gewaltigen Proteste in Athen nach der Verabschiedung von Sparmaßnahmen zeigen, dass die Bürger verschuldeter Staaten heute die größte Bedrohung für die Stabilität der europäischen Regierungen darstellen. Die Spekulationen auf den griechischen Bankrott hatten aber auch eine heilende Wirkung: Ohne den Dr uck der Spekulanten hätte Brüssel es nicht geschafft, Athen zu Einschnitten im Staatshaushalt zu zwingen, die Griechenland bereits vor Jahren hätte durchführen müssen, und in der Eurozone wäre es nicht zur verspäteten Diskussion über die Zukunft der gemeinsamen Währung gekommen. Die Gewinne der Spekulanten können empören, das ist aber der Preis für die jahrelange Untätigkeit der Politiker und für den fehlenden Willen zum Verzicht auf Seiten der Bürger.

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